Die Natur blüht in ihren schönsten Farben auf und verströmt den Duft nach Frühling, die Sonne gewinnt an Kraft und Ausdauer. Nun haben wir den Winter hinter uns gelassen – Der Frühling ist da. Für mich ist der Frühling eine sehr motivierende Zeit: Es fühlt sich alles neu, frisch, lebendig an. Neuer Tatendrang wird geweckt. Wir können den ganzen Tag bei schönem Wetter die Fenster offen stehen lassen, hinaus gehen, uns von der Sonne bescheinen lassen, duftende Blumen riechen, Vögel zwitschern und Bienen summen hören. Allein dadurch bekomme ich ein Bauchkribbeln und fühle mich verliebt. Verliebt in die Zeit des Aufbruchs.

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Ein neuer Lebensabschnitt beginnt

Letzte Woche begann meine Ausbildung zur Tagesmutter, welche ich Ende Oktober 2017 abgeschlossen haben werde. Dann darf ich Tageskinder in meinen vier Wänden (und vor Allem in meinem Garten 😉 ) aufnehmen und betreuen. Der Traum von einem Haus voller Kinder wird endlich wahr <3

Diesen neuen Lebensabschnitt feiere ich momentan mit einer großen Frühjahrsputz-Ausmist-Aktion. Unterstützung habe ich mir dabei von der lieben Viktoria Pfeiffer und ihrer Idee einer 30 Tage Declutter Challenge #30TDC geholt (engl. declutter = dt. entrümpeln). In dieser Aktion geht es darum, einen Monat lang Stück für Stück Dinge loszulassen: Am 1. Tag einen Gegenstand und täglich steigern, bis man am 30. Tag 30 Dinge loslässt und somit in einem Monat 465 Dinge gehen gelassen hat. Diese Idee ist genial! Unterstützt wird man dabei von der Initiatorin selbst, welche auf ihrem Blog Impulse und Denkanstöße setzt, außerdem kann man sich in der eigenen Facebook-Gruppe zur Challenge über Probleme, Fortschritte, Erfolge austauschen. Das ist sehr angenehm, fühlt man sich doch nicht so allein auf weiter Flur, denn Loslassen ist nicht immer einfach.

Startschuss

Schon vor Challengebeginn startete ich meine eigene Aktion. Ich verkaufte die Vitrine, die ich wirklich endlos schön fand (ich mag Holzmöbel total gern!). Sie bot viel Stauraum, allerdings kam sie in unserer Wohnung aus Platzmangel nicht zur Geltung. Also trennte ich mich schweren Herzens von dem schönen Stück und sie war auch schon innerhalb weniger Tage verkauft. Kurz und (fast) schmerzlos.

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Mit der No Poo (No Shampoo) Bewegung setzte ich mich auch schon länger auseinander, den Schritt es selbst zu probieren, machte ich vor einem Monat. Damit durften auch die ganzen Haarshampoos und -Pflegeprodukte gehen, zur Freude meiner Schwester und meiner Mama. Sie nahmen den Karton mit ungefähr 30-40 Flaschen und Tigel gern an. Meine Schwester wählte zudem ein paar Kleiderbügel, die sie noch brauchen konnte.

Fazit der ersten Woche #30TDC

Dann kam der 1. Mai und somit der tatsächliche Challenge-Beginn. Ich nahm mir vor, mindestens die magischen Zahlen einzuhalten, wusste jedoch dass ich diesen Monat weit mehr als 465 Teile loslassen werde.

Meine Mama nahm ein paar Bücher mit, es durften 4 Säcke voller alter Klamotten weiterziehen (Mama machte sie im Modehaus Adler noch zu Geld, der Rest wanderte auf den Müll). An dieser Stelle schon einmal ein herzliches Danke an meine Familie für eure Unterstützung 🙂 Andere Klamotten und Spielzeug fotografierten wir ab, damit ich es bei Gelegenheit online stellen kann.

Gleich am nächsten Tag fragte ich bei unserer Spielgruppenleiterin, welche hauptberuflich für die Spendenverteilung und -Verwaltung der Caritas arbeitet, ob sie denn auch Bücher, Haushaltswaren und Allerlei brauchen könnten. Wir vereinbarten, dass sie die Woche darauf Alles abholt. Ich hätte ihr wohl besser sagen sollen, dass sie sich dafür bitte einen LKW mieten möge 😀

Die ganze Woche über mistete ich Ordnerinhalte aus – insgesamt wanderten bis jetzt 3 große Ladungen (volle Umzugskartons) Papier in den Müll. Eine kleine Box mit Schmierpapier hebe ich auf – aber nur diese eine 😉 Von den leeren Ordnern werden wir maximal 10 Stück behalten – und das ist schon viel. Klarsichtfolien heben wir auch auf – wir haben so viele, dass sie bereits 3 Ordner füllen. Von den Aktendullis ganz zu schweigen… Wenn man sich das mal so vor Augen hält, sind das gewaltige Mengen!

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Und das ist nur ungefähr die Hälfte der vollen Ordner (gewesen…)!

Dieses Wochenende stellte ich dann online, was ich verschenken bzw. günstig verkaufen wollte – zumindest machte ich den Anfang. Es kamen auch innerhalb weniger Stunden die ersten Anfragen rein, hoch im Kurs: Kosmetik- und Pflegeprodukte und Aschenbecher. Diese Dinge durften schon ziehen. Weitere werden diese Woche geholt. Ein befreiendes Gefühl!

Der Vollständigkeit halber sollte man auch im Auge behalten, welche Dinge während der Zeit der Challenge dazukommen. Da ich keine genaue Liste der Entsorgung führe, spare ich es mir dieses Mal. Aber dies wird sicherlich nicht meine letzte Declutter-Challenge sein!

 

Für die Zukunft nach der Challenge habe ich mir vorgenommen, dass für jedes Teil das einzieht, eines gehen muss.

 

Wie häufig mistest du aus und was tust du mit den Sachen? Verfolgst du dabei ein Konzept? Fällt es dir schwer, bestimmte Dinge loszulassen? Erzähl mir gern von deinen Entrümpelungs-Aktionen 🙂

 

Hier mein Bildprotokoll der ersten Woche

Alles weg, juhu! 😀

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