Hier hab ich dir schon kurz erzählt, welche Produkte Kulmine herstellt. Mit besonderer Freude möchte ich dich nun an dem Interview mit Petra Sood, Gründerin und Inhaberin von Kulmine, teilhaben lassen.

Liebe Petra, herzlichen Dank für deine Zeit!

 

Kulmine gibt es seit über 20 Jahren. Woher kommt dein Interesse an der Frauengesundheit und der (alternativen) Damenhygiene? Wie kam es dazu, dass du Kulmine gegründet hast?

Einer der Gründe ist, dass ich schon immer selbstständig arbeiten wollte und das mit Menschen, die das auch können. So war ich vor den Kulmines viele Jahre lang als Seminarleiterin unterwegs und leitete zwei Seminarhäuser.

Ein anderer Grund ist sicher, dass meine Eltern Schrotthändler waren und später als eine der Ersten in ungewöhnlicher Art und Weise mit gebrauchten Möbel und Kleidung handelten. Damals sprach man noch nicht von dem ökologischen Aspekt, doch die Familie betrat Neuland. Besonders mein Vater lebte unkonventionell und schob Grenzen hinaus.

So eine Vergangenheit und meine Begeisterungsfähigkeit brauchte es wahrscheinlich, um vor über 20 Jahren, ohne das Internet zur Verfügung zu haben, ein tabuisiertes Produkt auf den Markt zu bringen. Ein Produkt für das Offenheit und Nachfrage erst geschaffen werden musste.

Noch ein anderer Grund, dass ich sofort ,Ja‘ rief, als mir die Idee über den Weg lief, war mein Interesse an Frauengesundheit, Emanzipation und meine Tätigkeit als Heilende.

Am Ende kamen sie zu einer Zeit, in der ich eine Pause von der Heil- und  Seminartätigkeit machte. Die ersten Stoffbinden wurden uns aus den USA mitgebracht und eine sehr mutige Freundin und ich wussten sofort: Das ist es! Glücklicherweise wussten wir nicht, wie schwierig und kostspielig es werden würde.

Mehrzwecktücher aus Stoff

Schöne Stöffchen für jede Gelegenheit.

Da du von deutschen Herstellern alternativer Monatshygiene schon am längsten im Geschäft bist: Was ist dein Erfolgskonzept?

Lange Zeit war die Herstellung und Vermarktung dieser ökologisch und gesundheitlich wertvollen Produkte wirtschaftlich eigentlich nicht vertretbar, sondern wurde einzig getragen von unserer Leidenschaft für das Thema. Und glücklicherweise bin ich mit viel Mut und Energie gesegnet und immer wieder auf Menschen getroffen, die Kulmine materiell und ideell unterstützt haben und das noch immer tun.  Ich unterstütze viel und gerne und habe gelernt dies selber auch anzunehmen.

Die hohe Qualität unserer Stoffe und die professionelle Handarbeit in Deutschland tragen zu unserem Erfolg bei. Kulmine steht für Qualität.

So oft es Sinn macht, erfüllen wir spezielle Wünsche von Kund:innen, auch das hat uns beliebt und bekannt gemacht.

Wir haben schon von Beginn an Printwerbung und Pressearbeit zielgerichtet auf Gynäkolog:innen und Hebammen gemacht, das macht sich nun immer mehr bemerkbar.

Sehr viel ist aber natürlich durch soziale Netzwerke in Bewegung gekommen, besonders hier werden die Frauen aufmerksam auf Alternativen und können von den direkten Erfahrungsberichten profitieren. Denn oft ist es zuerst einmal so, dass man im eigenen Umfeld niemanden kennt, die Alternativen nutzt. Außerdem wird selten darüber geredet, wer welche Produkte bevorzugt. Wenn sie aber fündig geworden sind, sind viele Frauen dann so glücklich, dass sie selbst die Informationen direkt an Freundinnen und Familie weitergeben.

Für das Internet als Austauschmöglichkeit über alternative Menstruationsprodukte kann man allen voran wahrscheinlich das NFP Forum (Anmerkung Autorin: Natürliche Familienplanung) nennen, aber auch die Outdoor- oder Weltreise-Communities.

Außerdem standen vom ersten Moment bis heute bei Kulmine immer die gleichen Werte im Mittelpunkt, denen man beim Lesen der Homepage und unserem Blog begegnet.

Kulmine hat eine ganzheitliche Ausrichtung, die bei allen Produktionsschritten vertreten wird: in ökologischer, gesundheitlicher als auch in zwischenmenschlicher Hinsicht.

Außerdem dreht sich alles rund um die Wertschätzung des Körpers verbunden mit dem Erhalt der Umwelt und damit dem Gedanken der Nachhaltigkeit.

Stoffbinden in den 90er Jahren

Die ersten Kulmines.

Was ist deiner Meinung nach der Grund für eine anfängliche Ablehnung, wenn alternative Menshygiene erwähnt wird?

Dass Menstruationsblut immer noch so stark tabuisiert ist, hängt auch mit immer noch unfreier Sexualität zusammen. Es gibt wohl eine Pseudo-Offenheit, aber viel zu selten wirkliche Intimität mit sich selbst oder gar untereinander. Das ein völlig natürliches Foto wie das von Rupi Kaur, so viel mehr Aufruhr erzeugen kann als Fotos, die Pornografie oder gar Gewalt zeigen, ist dafür ein deutliches Zeichen.

Und doch gibt es heutzutage viele Frauen, die sich Rupis Foto ganz neutral oder sogar erfreut anschauen können.

Und natürlich können auch Bedenken in Bezug zur Handhabung zu Ablehnung führen. Letztes Jahr haben wir eine große Umfrage unter unseren Kundinnen gemacht und viele waren vor dem Kauf unsicher, ob der Umstieg umständlich oder aufwendig sein könnte.

Dass auch Stoffwindeln und gar Abschminkpads aus Stoff die Reaktion „unhygienisch“ hervorrufen, ist wohl der guten Werbung der Hersteller zu verdanken. Anscheinend brauchen dann Vulvina, Po und sogar die ganze Haut weiße, unschuldige, nur einmal berührte Materialien. (Vulvina ist eine Wortneuschöpfung von Ella Berlin, für die Vulva und Vagina, welche wir von Kulmine begeistert in unseren Wortschatz aufgenommen haben)

 

In einer Umfrage vom Sommer 2017 nannten Kulmine Kundinnen drei wesentliche Vorteile von Stoffbinden: Zero Waste, dass sie immer vorrätig sind und sich komfortabler anfühlen. Was sind deiner Meinung nach die positivsten Effekte von Stoffeinlagen?

Es gibt eine große Vielfalt von Gründen für wiederverwendbare Mensprodukte. Es kann gut sein, dass sich eine Frau von einem der Punkte mehr angesprochen fühlt, als von Anderen.

Alternative Mensprodukte sind hautverträglich und komfortabel. Das heißt, dass Kulmines sich wunderbar weich an die Vulvina anschmiegen. Und auch bei Menstruationstassen und Schwämmchen berichten Frauen von höherem Komfort, oft werden diese Produkte gar nicht mehr gespürt. Damit sind alle Alternativen auch Optionen für Frauen, die Probleme mit Hautreaktionen, Jucken und Trockenheit oder wiederkehrenden Infektionen haben.

Die Produkte sind nachhaltig und im Fall von Kulmine-Stoffbinden auch ökologisch. Durch die lange Haltbarkeit der Produkte sind sie umweltfreundlich und dazu sparsam. Kulmines sind fair hergestellt und tragen damit zu einem respektvollen Miteinander bei.

Kulmine Produkte sind zudem wertschätzend und liebevoll – sie bieten die Möglichkeit den Frauenkörper jenseits von fremdbestimmten Tabus rund um das Mensblut wieder zu entdecken.

Und zu all diesen Punkten sind wiederverwendbare Produkte auch noch sicher und praktisch – oft überraschen sie in ihrer hohen Aufnahmefähigkeit. Ein Mooncup muss meist deutlich seltener gewechselt werden als ein Tampon und auch bei Kulmines zeigen sich die Anwenderinnen immer wieder begeistert von der hohen Saugkraft.

Wir bekommen immer wieder ganz verschiedene Berichte über die positiven gesundheitlichen Auswirkungen von Kulmine.

Zum Beispiel von Frauen mit Neurodermitis oder wiederkehrenden Pilzinfektionen. In beiden Fällen helfen Kulmines, weil die Frauen mit denen weniger schwitzen. Dadurch gibt es keine Reizungen und die weiche Baumwolle oder Seide kann heilend auf die Haut wirken.

Mit dem Wechsel auf Kulmine treten in vielen Fällen Infektionen deutlich seltener auf als vorher.

Aber auch Frauen, die vorher nicht den Eindruck hatten, Probleme zu haben, bemerken oft eine positive Auswirkung auf ihre Vulvina-Gesundheit.

 

Wie schafft es eine Stoffbinde, das Körpergefühl und die Selbstwahrnehmung zu steigern?

Meist wird erst durch den Wechsel zu Alternativen deutlich, wie groß der Einfluss von konventionellen Produkten war. Durch Stoffbinden findet ein direkter Kontakt zum Mensblut, dem Körper und seinen Abläufen statt.

Einen Zustand, den man vorher als normal eingeordnet hat, wandelt sich durch Stoffbinden in ein neues Wohlgefühl. Dadurch kann der Körper, während der Menstruation, ganz neu erlebt werden und der Blick kann sich dahin öffnen, wo es außerdem noch möglich ist, sich und dem Körper etwas gutes zu tun.

Mit der vermehrten Aufmerksamkeit – auf den Zyklus und allem, was dazu gehört – kehrt ein bisschen mehr Kraft und Ruhe zurück und kann Körpergefühl, Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein steigern.

 

Warum sinkt die Ausprägung von PMS (prämenstruelles Syndrom)?

Für viele Frauen ist die Benutzung der Kulmines der Start für eine neue Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen. Viele lesen auch bei uns mit und wir empfehlen immer wieder z.B. Vitamin D oder Vitamin B6/12 – dann haben nicht nur die Kulmines selbst die positiven Auswirkungen auf PMS, sondern die Philosophie die hinter Kulmine steckt.

Täglich grüßt PMS

PMS Monster

Anmerkung Petra: PMS ist eine Zusammenfassung für eine Reihe von Symptomen, die vor dem Einsetzen der Menstruation auftauchen können. Im Alltagsgebrauch wird es aber manchmal mit möglichen Schmerzen oder Beschwerden während der Mens verwechselt.

Warum Mensschmerzen durch Kulmine weniger werden, kann an ganz verschiedenen Punkten liegen. Bei manchen werden es die fehlenden Schadstoffe aus konventionellen Produkten sein, bei anderen die neue Aufmerksamkeit zum eigenen Körper, die nun möglich ist. Und eine große Rolle spielt das Annehmen des Mensblutes statt es (manchmal auch noch verschämt) in den Mülleiner zu werfen.

 

Ihr setzt euch für eine positive Menskultur ein und habt den Menstrual Hygiene Day (MHD) kurzerhand in Menstrual Health Day umbenannt. Aus eurer Zusammenfassung des MHD 2016 entnahm ich, dass ihr letztes Jahr das erste Mal dabei wart und noch gar nicht wusstet, was euch genau erwartet. Wie seid ihr dieses Jahr an die Vorbereitungen für den MHD herangegangen?

Wir konnten dieses Jahr auf viele Erfahrungen und Vorlagen aus dem letzten Jahr zurückgreifen, das hat einiges erleichtert! Unser Geschenk musste aber ganz neu erstellt werden und das Paket „Kulmine macht Schule“ ist dann sehr natürlich gewachsen, so dass am Ende noch genug Zeit war, es auch ins Englische zu übersetzen.

Neu war, dass wir auch den Blog als Plattform nutzen konnten, weshalb wir gleich eine ganze Themenwoche vor dem 28.5. hatten.

Am Mhday passiert ganz viel auf Twitter, deswegen haben wir dafür viele Tweets vorgeschrieben und einen entsprechenden Facebook-Beitrag gab es auch.

Besonders spannend waren die Arbeiten an der neuen Startseite – die hatte nichts mit dem Mhday selbst zu tun, aber sollte der krönende Abschluss des Tages werden. Und das hat auch tatsächlich geklappt und nun freuen wir uns noch immer über die neue „Einrichtung“ von unserem Zuhause im Internet!

Kulmine Sonne

Kulmine-Art

Ihr habt euch besonders mit dem Thema Menstruation in der Schule auseinandergesetzt. Aus dem Beitrag auf eurer Seite lese ich einige Missstände an deutschen Schulen heraus (zugeteilte Menge WC-Papier, fehlende Mülleimer, uneinsichtige Sportlehrer, fehlende Toleranz). Wie siehst du die Situation an deutschen bzw. „westlichen“ Schulen? Wo besteht deiner Meinung nach der größte Handlungsbedarf?

Die Umfrage zum Mhday hat gezeigt, dass die meisten Schulen keinen freien Zugang zu Mensprodukten ermöglichen. Natürlich wollen viele Schülerinnen sowieso lieber ihre Freundinnen fragen, falls sie etwas brauchen. Doch es kann immer Situationen geben, in denen es doch notwendig ist, Zugang für Mensprodukte durch äußere Hilfe zu erhalten. Es ist zudem auch wirklich einfach, im Sekretariat, das ja auch allen Schülerinnen zugänglich ist, Produkte zu hinterlegen. Aufkommende Bedenken, ob Schulen dann Werbung betreiben, können gelöst werden, indem No-Name Produkte eingesetzt werden, die ohne Aufschrift ihrer Marke auskommen.

Und natürlich sollte unbedingt durchgesetzt werden, dass Schüler:innen immer das Recht haben, aufs Klo zu gehen.

 

Wie ist die Situation zum Beispiel im Schwimmunterricht oder an Sportschulen?

Letztes Jahr haben wir beim Mhday am Abend einen Chat durchgeführt, bei dem fast jede Teilnehmerin eine Geschichte zur Menstruation in der Schulzeit zu erzählen hatte. Und viele davon handelten zu schwierigen Situationen aus dem Sport- oder Schwimmunterricht. Auch wenn man sonst mit Frauen auf dieses Thema zu sprechen kommt, hat fast jede eine Geschichte zu erzählen über den einen Sportlehrer (und Sportlehrerin!), die kein Verständnis für Schmerzen und Aussetzen des Unterrichts hatten.

Natürlich ist die Situation nicht überall so schlimm! Aber solange diese Geschichten noch erzählt werden, sollte auch noch etwas getan werden.

Viele Lehrer:innen haben ja oft Angst, dass Schülerinnen sich zu Unrecht frei nehmen und gar nicht ihre Mens haben. Aber am Ende sollte es wichtiger sein, dass die, die es brauchen, frei und ohne Schuldbewusstsein aussetzen dürfen, als dass es von Relevanz ist, wenn jemand sich frei nimmt (obwohl sie nicht blutet).

 

Wann und wie sollten Eltern am besten beginnen, mit ihren Kindern über die Menstruation zu sprechen (ich persönlich erinnere mich an erste Erwähnungen in der Schule um die 4. Klasse herum – im Alter von 10 Jahren ungefähr), von meinen Eltern gar nichts, von der größeren Schwester ein liebes Buch. Inwiefern und in welchem Ausmaß sollten auch Jungs über das Thema Menstruation aufgeklärt werden?

Toll wäre, wenn es dafür gar keinen Zeitpunkt gäbe, sondern einem das Thema genauso wie andere im Alltag begegnet und sich darüber kleine Gespräche entspinnen dürfen. Dann können langsam dem Alter entsprechend die wichtigen Informationen dazu kommen – und für Jungs natürlich genauso wie für Mädchen!

Die frühe Menarche schon mit 9 Jahren, ist keine Seltenheit mehr, deshalb sollten Kinder spätestens dann vorbereitet sein.

 

Mit „Kulmine On Tour“ betreibst du mit deinen Mitarbeiterinnen schon viel Öffentlichkeitsarbeit. Dabei klärt ihr zum Thema Menstruation auf, aber auch über Alternativen zu konventionellen Damenhygieneprodukten.

Manchmal kommen die Termine kurzfristig zustande. Die Buchung ist ganz einfach – dazu tritt man einfach mit Petra in Kontakt und gemeinsam wird nach einem sinnvollen Termin geguckt und ob die Räumlichkeiten passend sind. Wer Kulmine On Tour zu sich einläd, bekommt von uns alle wichtigen Informationen, also braucht es in erster Linie nur das Interesse an Kulmine, dem Unternehmen, den Produkten und dem Frauenwissen, das Petra mitbringt.

Über unsere Mitmachseite schreiben wir immer wieder Arbeitsbereiche aus, für die wir Menschen suchen.

Auch dafür kann man sich einfach mit Petra in Verbindung setzen!

Überblick Kulmines

Übersicht über die Kulmines.

Anmerkung Autorin: Du kannst Petra und Kulmine am 10. November in München und am 11. November in Augsburg persönlich kennenlernen!

 

Auf deiner Homepage findet man einen Einblick in dein Schaffen und die Entwicklung von Kulmine im Zuge eines Interviews. Zuletzt: schenkt man dir fiktiv viel Geld, welches du „in die Forschung zu Inkontinenzeinlagen aus 100 % natürlichen Materialien investieren“ würdest. Woraus bestehen Inkontinenzeinlagen im Moment? Wo stoßen sie an ihre Grenzen? Kann die Stoffvariante auch bei vollständiger Inkontinenz empfohlen werden? Welche Vorteile hat dies für den Betroffenen?

Bisher gibt es nur die Option, Wegwerfprodukte zu nutzen, mit all den negativen Aspekten, die sie mit sich bringen. Das heißt, auch sie sitzen oft nicht so, wie sie sollen, führen zu einem schwitzenden Gefühl, enthalten schädliche Inhaltsstoffe und sind eine Belastung für die Umwelt.

Kulmine-Produkte wirken bei leichter bis mittlerer Inkontinenz. Bei starker Inkontinenz empfehlen wir z.B. die Kulmines über die konventionellen Produkte zu legen. So bleibt das positive Hautgefühl und der Schutz ist auch da.

Die Einlagen von Kulmine bestehen alle aus 100% Bio Baumwolle oder Seide. Das wirkt bei Mensblut hervorragend. Urin ist jedoch dünnflüssiger und dafür suchen wir noch nach einem Naturstoff, mit dem die Binden gefüllt werden können. Auf Anfrage stellen wir die Inkontinenzeinlagen (wie auch die Binden) mit wasserundurchlässigem PUL (Polyurethan-Laminat) her.

 

Wie ist eine starke Saugkraft bzw. Saugvolumen und Dichtheit des Produktes möglich, ohne dabei eine wasserabweisende Schicht zu verwenden?

Wir haben lange nach geeigneten Stoffen gesucht, die dies ermöglichen und dann ein Jahr lang getestet, in welcher Reihenfolge und mit wie vielen Lagen wir Molton und Flanell kombinieren. Dafür haben wir ein bisschen Geduld und einige Testerinnen gebraucht!

Der Flanell leitet Alles schnell in das Innere der Kulmines, wo dann der saugfähige Molton die Flüssigkeit da hält, wo sie bleiben soll.

 

Du hast auch Slipeinlagen für Männer im Sortiment.

Bisher sind auch diese Produkte für leichte bis mittlere Blasenschwäche geeignet. Alle Einlagen für Männer sind auf Kundenwunsch und mit deren Hilfe entstanden.

Manche Männer tragen die Einlagen tatsächlich, wie Frauen, rein als Wäscheschutz!

 

Da du sehr erfahren mit den weiblichen Ausscheidungen bist und auf ein breites Wissen im Bereich der Damenhygiene zurückgreifen kannst: Welche Empfehlung würdest du zur Wahl der Unterwäsche geben? Ist ein Tanga aus Polyestergemisch genauso „gesund“ wie eine Baumwoll-Unterhose?

Für ein gutes Klima der Vulvina empfehlen wir Unterwäsche aus Baumwolle, auch weil die Kulmines da drin besser halten. Einer der Frauengesundheits-Lehrerinnen von Petra wurde diese Frage auch gestellt und sie antwortete:

“ Klar kann frau Unterwäsche aus Polyester tragen, aber bitte nur, wenn sie weiß, dass sie die schnell wieder auszieht!“

 

Noch einmal herzlichen Dank für deine Zeit und die ausführliche Beantwortung meiner vielen Fragen, liebe Petra!

Hast du noch Fragen zu den Kulmines? Dann hinterlasse gern einen Kommentar oder schau direkt auf www.kulmine.de

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One Comment

  1. […] Es macht mich stolz und glücklich, dass sich Petra die Zeit für ein Interview nahm – vielen lieben Dank dafür! Lese hier mehr über Petra, ihr Unternehmen und den Kulmine Produkten. […]

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