Seit 1. Januar 2017 werden in Bad Ischl kostenlose Müllsäcke für gebrauchte Windeln für Kleinkinder bis in das 2. Lebensjahr und Inkontinenzeinlagen ausgegeben.

Der Grundgedanke ist löblich: Man möchte Familien und pflegebedürftige Menschen mit dieser Aktion finanziell unterstützen.

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Allerdings wird dadurch weder das Müllaufkommen minimiert, noch die Chemie (vor Allem an Babys) Haut gemindert und verhindert. Unerwünschte Hautreaktionen werden sowohl bei Babys als auch bei pflegebedürftigen Menschen beobachtet. Darum würde ich immer wieder die Stoffvariante den Wegwerfwindeln bzw. -Einlagen vorziehen – und das kann ich dir nur empfehlen!

Es gibt übrigens ebenfalls Inkontinenzeinlagen als Stoffvariante. Shops wie Windelzeit, Mutternatur Shop oder Napilla haben Produkte für große Kinder und Erwachsene im Sortiment. Hersteller wie Doujan, Happy Flute, sowie die österreichische Windelmarke Popolini produzieren auch im „großen Maßstab“.

Warum nimmt man nicht das eingangs erwähnte Förder-Geld in die Hand und unterstützt damit die Nutzung von Mehrwegwindeln wie z.B. durch Aufstockung des Österreichischen Windelgutscheins? Am Beispiel Bad Ischl werden bereits maximal 62 Euro zu einem Einkauf von 250 Euro (das entspricht ungefähr einer Stoffwindel-Grundausstattung für ein Baby) zufinanziert. Diese Förderung lässt sich ausbauen.

Was ist deine Meinung dazu? Warum würdest du eher zu einem kostenlosen Windelsack greifen als zu kostenlosen Stoffwindeln?

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One Comment

  1. Andreas Stütz 27. Februar 2017 at 02:36 - Reply

    Stimmt der Müll wird ja dadurch nicht weniger! K.A. Was damit bezweckt werden soll

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